Hurra, Hamburg bleibt Provinz!

Der Grünschnabel schreibt im Januar 2016:

Liebe Langenhornerinnen und Langenhorner!

Hurra, Hamburg bleibt Provinz!

Kein Olympia, Absage an Korruption, Absage an das falsche Profitum, Absage an den Kapitalismus, Absage an die Zukunft, keine zusätzlichen Flugbewegungen, keine Elbvertiefung wegen der Bedrohung für die gefährdeten Fluss- und Lachseeschwalben, in den Hafen kommen weniger Schiffe, Hafenbetriebe geben auf oder verlagern ihren Firmensitz nach Boomtown Wilhelmshaven, große Kreuzfahrtschiffe bleiben aus...

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Unser Nachbar Helmut Schmidt ist gestorben.

Langenhorn wird ihn im Herzen bewahren.

Am 10. November 2015 ist der Altbundeskanzler, unser Nachbar Helmut Schmidt gestorben. Er wurde 96 Jahre alt. In seinem langen Leben hat er die deutsche Politik geprägt wie kaum ein anderer, als Senator in Hamburg, als Minister unter Willy Brandt und von 1974 bis 1982 als Bundeskanzler.

1961 wurden Helmut und Loki Schmidt Langenhorner. Mehr als 50 Jahre lang brachten beide nicht nur die Welt nach Langenhorn, sondern transportierten auch ein Bild unseres Stadtteils in die Welt. Die Adresse Neubergerweg ist weltberühmt.

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„Das Eis ist schnell gebrochen“

Samstag, den 31. Oktober 2015 um 18:31 Uhr

Der „Freundeskreis Grellkamp“ leistet praktische Stadtteilarbeit

Ein Gastbeitrag von Melanie Stölting, Freundeskreis Grellkamp

Angesichts steigender Flüchtlingszahlen stellen sich immer mehr Menschen die Frage, wie Deutschland diese Herausforderung meistern soll. Die Politik scheint mit der Bewältigung überfordert zu sein. Viele freiwillige Helfer prägen mittlerweile deutschlandweit ein Bild der Willkommenskultur. Sieht man sich die Bedingungen an, unter denen Geflüchtete in Deutschland untergebracht sind, die zahlreichen Massenunterkünfte, wird deutlich, dass die Voraussetzungen für eine gelingende Integration in unserer Gemeinschaft fehlen; es fehlt eine Willkommensstruktur.

Im Stadtteil Langenhorn sind bis zu 2000 Menschen in unterschiedlichen Unterkünften untergebracht und prägen mittlerweile das tägliche Bild des Stadtteils. Integrative Maßnahmen, Sprachkurse, Aktivitäten, die es den Menschen ermöglichen, die kulturellen und zwischenmenschlichen Rahmenbedingungen unserer Gesellschaft kennenzulernen, können derzeit nur deshalb stattfinden, weil sich zahlreiche ehrenamtliche und freiwillige HelferInnen um die Planung, Organisation und Durchführung kümmern.

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"Wir können das! Wir schaffen das!"

Wir schaffen das„So geht das nicht weiter!“ schimpft der Vater mit der achtjährigen Susianna. „Du kannst nicht einfach alle Kinder verhauen, die dir nicht gefallen!“ Doch Susianna ist hyperaktiv. Das führt natürlich zu Konflikten. Sie lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder in der Langenhorner Süderschule, die als Flüchtlingsheim dient. Und Schlägereien im Flüchtlingsheim sind immer ein Problem! „Susi - du musst Sport machen“ - so die klare Ansage des Vaters.

Er war in Sorge um die Zukunft seiner Kinder. Vor fünf Jahren waren sie aus Armenien geflohen, weil dort die Einberufung zum Militärdienst im damals umkämpften Bergkarabach drohte. Die Familie zog zunächst in ein Wohnheim nach Berlin, begab sich dann jedoch wegen der dort vorherrschenden Gewalt und fehlender Deutschkenntnisse nach Moldawien und später nach Russland, wo Susianna und ihr Bruder kurzzeitig die Schule besuchten.

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Hamburger Polizeirecht und die Einwohner

Donnerstag, den 27. August 2015 um 16:38 Uhr

Impressionen und Gedanken zu einer Informationsveranstaltung

Die Flüchtlingsquartiere werden in Hamburg jetzt nach Polizeirecht „Basis SOG“ (Gesetz für Sicherheit und Ordnung) eingerichtet. Dieses Gesetz geht von allgemeinen Dingen bis zum Schusswaffengebrauch gegen Personen... Andere Quellen nennen den Paragraph 3. Das ist für den Hamburger Senat einfach. So wird regiert – auch an der Bürgerschaft und den kommunalen Parlamenten (Bezirksversammlungen /Regionalausschüssen) vorbei von oben herab.
Das dient nicht der Förderung der Akzeptanz bei den Bürgern!
Zu den Informationsveranstaltungen kommen die Langenhornerinnen und Langenhorner in Scharen (es war wieder eine 2. Veranstaltung erforderlich), um ihre berechtigte sachliche Kritik zu äußern. Unsachliche Kritik wird nun nicht mehr laut erhoben, da die Notwendigkeit der Unterbringung allen täglich
vor Augen geführt wurde.


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Jetzt also auch die Grellkamp- und die Süderschule

Den Job des Bezirksamtsleiters möchte in diesen Wochen wohl niemand freiwillig übernehmen.

Da planen eine Bezirksverwaltung und eine gewählte Bezirksversammlung über Jahre, um die Stadtteile und Quartiere ordentlich und einwohnerfreundlich zu entwickeln - und dann kommen die Flüchtlinge. Unter der Wucht der anbrandenden Welle ist die Regierung der Stadt direkt gefordert. Über die Köpfe der Bezirke hinweg werden Unterkünfte im Schnellgang eröffnet, der Innensenator (zuständig für die Erstaufnahme und Erstversorgung) greift nach jeder Möglichkeit, seiner Aufgabe gerecht zu werden, der Sozialsenator (zuständig für laufende Unterbringung und Betreuung) kämpft um jeden freien Platz und jede freie Wohnung.

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Straßenkampf in Langenhorn ?

Sonntag, den 17. Mai 2015 um 13:54 Uhr

Die Straßen in Nord-Langenhorn, die nach Max Nonne und Georg Ernst Konjetzny benannt wurden, sind in den Focus der Parteien und der Weltbeglücker geraten.
Zu Recht: Der Neurologe Max Nonne war u.a. auch Befürworter der Euthanasie und Verfasser einer Gedenkschrift aus dem Jahre 1942, in der er ausführte, dass die Tötung behinderter Kinder „ein erlaubter, nützlicher Akt“ sei. Konjetzny, der von 1935 bis 1950 Direktor der Chirurgischen Klinik des UKE war, war nicht nur Mitglied der NSDAP, der SA und zahlreicher anderer NS-Organisationen, sondern auch von 1933 bis 1938 förderndes Mitglied der SS.

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Damit Bachflohkrebs und Köcherfliege sich wohl fühlen

Montag, den 23. März 2015 um 16:03 Uhr

Diese Überschrift eines regionalen „Käseblattes“ erinnerte mich an die Koalitionsverhandlungen. Speziell die Haltung zu Olympischen Spielen war bei den Grünen sehr gespalten. Kostentransparenz, Nachnutzung, Bürgerentscheid, kein unnötiger Flächenverbrauch und das ohne neue Schulden ist die Quadratur der 5 Ringe. Da werden die Grünen wohl auch nachgeben müssen. Wie bei den Themen: Stadtbahn, Elbevertiefung, City-Maut, Hafenquerspange, Busbeschleunigung, gebührenpflichtige P+R-Plätze, A26….

Nur bei den vom Hamburger Abendblatt vorgeflüsterten Themen Radverkehr, Luftreinhaltung und Fluglärm konnten sie bisher punkten.

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