„Sitzbänke sind natürlich auch einladend“. Echt jetzt?

Rechtzeitig vor der Wahl hatten die im Bezirk regierenden Parteien GRÜN/Rot eine gute Idee: 100 neue barrierearme Sitzbänke sollen in den kommenden drei Jahren im öffentlichen Raum aufgestellt werden. 100.000 Euro aus bezirklichen Mitteln darf das kosten. Toll! Das freut alle, die sich gerne mal hinsetzen auf dem Weg zur Bahn. Oder zum Klönen mit der Freundin. „Die gezwungenen Sitzpausen auf Rollatoren bleiben somit erspart“ freut sich der Seniorenbeirat.

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Der Sommer ist da

Es gab mal die Überlegung, das Hochbeet an der alten Eiche auf dem Marktplatz neben Kaufland "Sommer-Beet" zu taufen. Nicht weil es hauptsächlich im Sommer blüht, sondern weil der Initiator der Bepflanzungsaktion sich bei allen künstlerischen Aktionen Nick Sommer nennt. Jetzt ist er wieder da.
Ursprünglich begann er vor Jahren mit Feierabend- und Resident-biertrinkenden Bürgern, die dort eh verkehrten, das Beet zu säubern und zu bepflanzen. Das Material bezog er aus Spenden der Marktblumenhändler oder kaufte selbst etwas hinzu. Als er sein Engagement aus privaten Gründen zurückfahren musste, überließ er das Beet wieder der Allgemeinheit.
Die ersten anderthalb Jahre klappte die Pflege auch einigermaßen ohne ihn, doch dann setzte langsam der Verfall wieder ein. Nun hat sich Nick Sommer an Kaufland gewandt und von dort eine feine Blumenspende erhalten, die er mit flanierenden Bürgern pflanzte. Solche gemeinwohlstiftenden Taten sind großartig.

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Wie gross ist eigentlich Langenhorn?

Stadtteile im Bezirk NordNoch immer haben viele Hamburger, besonders aber auch viele neu nach Hamburg gekommene Menschen, eine merkwürdige Ansicht von Langenhorn. Sie stellen sich darunter ein kleines Anhängsel an Hamburg in der Gegend des Flughafens vor. Viele Autofahrer kennen Langenhorn überhaupt nur durch die gleichnamige Chaussee, die als „Rennstrecke“ zwischen Norderstedt und Fuhlsbüttel dient.
Ältere erinnern sich, dass da irgendwo eine Irrenanstalt liegt - oder gelegen hat? Irgendsowas war da. Und ja - Helmut Schmidt soll auch was mit Langenhorn zu tun gehabt haben.
Nutzen wir doch den Beginn eines neuen Jahres dazu, ein wenig Informationen in die Welt zu streuen - bei dem wachsenden Interesse, das die „Langenhorner Rundschau“ in letzter Zeit findet, sollte die eine oder andere Information doch hängen bleiben?
Fangen wir bei den Äußerlichkeiten an - dann haben auch viele Langenhornerinnen und Langenhorner ihr „Oha“ - Erlebnis, denn:

Wer weiss denn sowas? Wie gross ist Langenhorn?

Setzen wir die Ausdehnung Langenhorns einmal mit der Größe der gesamten Stadt Hamburg in Beziehung.
Wenn man die Langenhorner Chaussee nach Hamburg-Innenstadt verlegen würde, dann würde sie von den St.-Pauli- Landungsbrücken bis nach Eppendorf, etwa ans UKE heran,führen. Nicht viel kürzer ist im übrigen auch die Tangstedter Landstraße. Die kennt man nur weniger.
Die Breite der Langenhorner Fläche beträgt etwa die Hälfte der Entfernung zwischen Altona und Wandsbek, nämlich von der Lombardsbürcke bis zum Altonaer Hauptbahnhof, oder vom Bahnhof Sternschanze bis zum Berliner Tor. Eimsbüttel ist gewiss ein großer Stadtteil. Aber man müßte noch Stellingen und Hoheluft sowie Teile von Harvestehude und Rotherbaum dazulegen, um die Grundfläche Langenhorns zu erreichen. Hätten Sie‘s gewusst?

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Zum Jahresausklang 2019

Auch in diesem Jahr war der Bürgerverein mit unserem Flaggschiff „Langenhorner Rundschau“ das überparteiliche Sprachrohr aller Langenhornerinnen und Langenhorner, wir haben Sie teilhaben lassen an der Entwicklung unseres Konzeptes Langenhorn 2050, welches wir mit unseren Mitgliedern  und Gästen gemeinsam erarbeitet haben, erinnerten an traditionsreiche Orte, zeigten schöne Ecken unserer Heimat, blickten in die Vergangenheit, hinterfragten aber auch aktuelle Bauvorhaben, begleiteten die Verkehrsplanungen und Velorouten kritisch und stellten Ihnen bekannte und unbekannte Künstler vor. Nicht zu vergessen, dass unser „Grünschnabel“ seinen Schnabel nicht halten konnte und so manche kommunalpolitische Entscheidung aufspießte und damit Kommunalpolitikern kräftig ins Gewissen zwickte.
Aber auch unsere Anwärter auf die kommunalpolitische Ebene sind bei uns zu Wort gekommen.
Zeit also, um das Jahr 2019 Revue passieren zu lassen.


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Langenhorn for Future

Liebe Langenhornerinnen unbd Langenhorner.

Natürlich leben wir nicht hinterm Mond. Das ist nicht unser Ziel. Auch Demos machen wir nicht – noch nicht! Trotzdem gibt es immer etwas zu ändern – oder es ändert sich etwas.

Da gibt es den Flughafen – der in diesem Jahr gar selten in den Medien erschien: Wenige Streiks sorgen für weniger Flugverkehr und weniger CO2-Belastung. Weniger Nachtflüge erfreuten uns und ärgerten die streitbaren Walddörfer, die weniger Grund hatten sich zu beschweren. Dann aber doch noch eine Chaos-Meldung zu Gepäckwartezeiten. Ursache war nicht nur der kurzfristige Ausfall einer Gepäckförderanlage sondern auch rd. 250 „herren“lose Koffer. An vielen hoch-frequentierte Flughäfen ist es mir solch Urlaubsstress nicht passiert! Positiv: Die Flugfeld-Erneuerung geht in die letzten Runden. Es fehlt nur noch das Qualitätssiegel „Freundliche Flugreisen für Alle“ (kostenloses Parken, verständliche „Durchsagen“ in Ton und auf den Werbe-Monitoren, am Beschwerdetelefon erreichbare Mitarbeiter, verbindliche Motorenabschaltung bei Stillstand, Nachtruhe...). Dann freuen sich auch die Nachbarn.

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Smuddelig un kleierig

Straßennamensschilder in Langenhorn

Wo man sich wohl am besten ehrenamtlich betätigen könne - diese Frage stellte Frau H. der Langenhorner Rundschau. Daraus entspann sich bald ein Gespräch über Langenhorn, seine Schönheiten, seine Stärken und Schwächen.
„Und die Straßenschilder - das ist auch ein Thema, um das man sich kümmern muss!“
Da hatte Frau H. ins Schwarze getroffen. Denn die Meldungen über verschmutzte, vermooste, vom Staub verschmierte, von Abgasen unleserlich gemachte oder mit Stickern beklebte Straßenschilder treffen regelmäßig ein - auch hier bei der „Langenhorner Rundschau“. Doch es erhebt sich die Frage: Was tun? Wie geht man damit um?

Und da gibt es zwei Fraktionen. Die einen sagen: Nicht lang‘ schnacken, Kopp in‘ Nacken - schnapp dir ‘ne Bürste und den Eimer und dann legen wir los. Dat mook wi sülven.

Das ist echt „Langenhornerisch“ gedacht - aber ist es auch richtig? Ist nicht das Reinigen der Verkehrszeichen und Straßennamensschilder im Bezirk eine Aufgabe, für die wir Steuern zahlen? Für deren Erledigung also der Bezirk verantwortlich ist? Es kann doch nicht angehen, dass wir für alles mögliche Steuern zahlen - und dann doch die Arbeit selber machen? Und überhaupt - darf man das denn?

Was tut der Langenhorner in einer solchen Situation? Er fragt nach, natürlich! Beim Amt. Aber bei welchem? Gut - in solchen Fällen hilft der „Melde-Michel“ unter der inzwischen bekannten Telefonnummer 115. Also nichts wie ran!

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Der Sportpark Höpen

Fertig wäre geprahlt, aber eröffnet ist er.

Nach über 2 jähriger Planung und Ausführung ist die Umwandlung des alten Fußballplatzes in einen „Mehrzweck-Sportplatz“ geschafft - jedenfalls fast.
Der Einweihungstermin war wohl ein wenig zu früh gewählt. Wer teilnehmen wollte, sah am Haupteingang bei der Tannenweg Brücke kaum ein Durchkommen am von Baufahrzeugen vermatschten Zugang. Überhaupt waren das neugeschaffene Multifunktionsfeld und die angrenzenden Sportgeräte noch zum großen Teil von Bauzäunen umgeben.
Sportpark HöpenVorgestellt wurde die Anlage vom stellvertretenden Bezirksamtsleiter Ralf Staack und den Projektentwicklern. Dabei erfuhren die rund 30 Interessierten, daß das genehmigte Budget von 255.000 € gerade so ausreichte, die Vorgaben zu erfüllen. So war auch kein Geld mehr da, um den Erdaushub abzufahren, der beim Bau der Fitnessanlage und des asphaltierten Mehrzweckfeldes anfiel.

Als Ersatzmaßnahme war eine Schaffung von Hügeln auf der nicht besonders verplanten Rasenfläche zwischen dem Fußballkleinfeld und der Boule-Fläche geplant. Das wäre sicher interessant gewesen, aber das Denkmalschutzamt stimmte dem nicht zu. So entstand eine Art „Wall“, angrenzend an die Allee bei den Bahngleisen.
Ärgerlich, daß der Wall den Blick auf die Sportbegeisterten versperrt. Vielleicht gibt es ja einen Sponsor, der den Dreck abfahren lässt?

Eine Toilettenanlage gehörte nicht zu den Plänen, wurde aber von den Anwesenden bei der Veranstaltung dringend gewünscht, denn die nächste Möglichkeit zur Erleichterung befindet sich erst am Langenhorn Markt.
Ansonsten ist es aber ein schöner, vielseitig nutzbarer Sportpark geworden - mit reichlich Entwicklungspotential. Also, liebe Politiker, liebes Bezirksamt: Da geht noch was!


 

Reißt das Bürgerhaus ab!

Langenhorn erwartet nach der Bezirkswahl  nicht nur Lösungen, wie sie seine Bürger in den letzten Monaten zusammengetragen haben: Auf fünf Veranstaltungen wurde herausgearbeitet, wie sich Langenhorn entwickeln soll  (siehe Artikel in der Langenhorner Rundschau, Heft 6).  Der Langenhorner Bürger- und Heimatverein und die Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn verlangen auch - für viele andere mit - , dass nach mehr als 60 Jahren unser Stadtteil endlich auch kulturell seiner Größe und Bedeutung nach ernst genommen wird und ein Bürgerhaus erhält, das dem Namen gerecht wird.

Langenhorn mit seinen mehr als 46.000 Einwohnern ist zwar Hamburgs sechstgrößter Stadtteil, hat aber „nur“ einen eher mittleren Sozialindex. Von Jahr zu Jahr zunehmend spürt man daher, dass es baulich an zentral gelegener sozialer Infrastruktur fehlt. Vor sechzig Jahren wurde Langenhorn an Stelle des seinerzeit in Rede stehenden „Hamburg Hauses“ mit einem umgebauten Altbau „abgefunden“, der die Raumlücke schliessen sollte. Der in der Langenhorner Rundschau, Heft 6, wiedergegebene Nachdruck eines Artikel aus der Zeitschrift vom Juni 1963 stellt den zeitgeschichtlichen Zusammenhang dar. Daraus wird deutlich, dass das jetzt immer noch genutzte „Bürgerhaus“ von Beginn an lediglich ein Provisorium war.

Aktuell ist der Bezirk Nord dabei, erneut eine Gelegenheit zu verschenken, für Langenhorn endlich ein angemessenes Stadtteilzentrum zu schaffen: Alle Nachbargebäude des jet-zigen Provisoriums werden nach hier vorliegenden Informationen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden - hier hätte eine kluge Senatsverwaltung (gerne auch anges-tossen durch aufmerksame, aktive Bürgerschaftsabgeordnete) handeln müssen, um das gesamte Ensemble in die Hand zu bekommen und in dieser privilegierten Lage ein neues „Bürgerhaus“ zu entwickeln, das seinen Namen verdient. Die Forderung „reißt das Bürgerhaus ab“ zielt daher ernsthaft darauf, schnell und nachhaltig alle Bemühungen zu unternehmen, dieses Versäumnis aufzuarbeiten und mit den Erwerbern der benachbarten Grundstücke und Altbauten Gespräche aufzunehmen. Damit am Ende ein Abriss - und ein Neubau stehen.

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P+R-Anlage am Bahnhof Kiwittsmoor:

Park and Ride oder Wohnen oder Gewerbe oder was?

Die CDU Abgeordneten Seelmaecker und Thering haben am 17.01.2019 eine schriftliche kleine Anfrage an den Senat gerichtet zur Zukunft des Parkplatzes Kiwittsmoor, der bis Ende des letzten Jahres noch als Flüchtlingsunterkunft genutzt wurde. Die nachfolgenden Fragen wurden wie folgt beantwortet:

1. Wann wird die P+R-Anlage am Bahnhof Kiwittsmoor wieder in Betrieb genommen?
Nach Räumung des Platzes, Rückbau der Ver- und Entsorgungseinrichtungen und vollständiger Entfernung der noch auf dem Gelände befindlichen Container, werden die Arbeiten zur Wiederherstellung des Platzes als P+R-Anlage aufgenommen. Dazu sind umfangreiche Renovierungsarbeiten erforderlich. Angestrebt wird eine Wiederinbetriebnahme zum Ende dieses Jahres.
2. Wie viele Stellplätze wird die Anlage umfassen?
Die P+R-Anlage umfasste bis zum Jahr 2018 303 Stellplätze. Es ist geplant, dass sich nach der Wiederinbetriebnahme die Zahl der Stellplätze in der gleichen Größenordnung bewegen wird.
3. Zu welchen konkreten Einschränkungen wird es für die Nutzer des Bahnhofs in dieser Zeit kommen? Inwiefern wird es während der Baumaßnahmen zu Verringerungen der Fahrradabstellplätze kommen?
Einschränkungen für Nutzer des Bahnhofs aufgrund der Bauvorhaben sind nicht geplant. Die Baumaßnahmen führen nicht zu Verringerungen der vorhandenen Fahrradabstellplätze.

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Die Rundschau

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