Erinnerungen an einen Langenhorner

Am 23. Dezember dieses Jahres wäre Helmut Schmidt 100 Jahre alt geworden.

Der markante Scheitel. Der Blick, der beim Reden in die Ferne wandert. Der tiefe Zug an der Mentholzigarette und die lange, genüssliche Pause, bevor er zur Antwort ansetzt. Sie wissen natürlich, von wem ich hier schreibe. Es gibt nicht viele Menschen, deren Bild sich derart ins kollektive Gedächtnis eingebrannt hat wie jenes von Helmut Schmidt, früherer Bundeskanzler und Langenhorner, der vor bald drei Jahren verstorben ist. Am 23. Dezember dieses Jahres wäre Helmut Schmidt 100 Jahre alt geworden. Wenige Wochen später Loki.

Wir erinnern uns - gerne, doch mit Wehmut. Denn sie fehlen uns: Der Weltbürger, die starke Frau, die freundlichen Nachbarn.

Der durch seine „Loki“ - Biografie auch in Langenhorn bekannt gewordene Autor Reiner Lehberger hat am Mittwoch, dem 5. Dezember, auf Einladung der Langenhorner Rundschau im Bürgerhaus aus seinem neuen Buch vorgelesen. Die Bücherstube am Krohnstieg stellte dazu Bücher von und über die berühmten Langenhorner vor.

Die Langenhorner Rundschau hat in ihrer Dezember-Ausgabe eine Erinnerung an Helmut Schmidt veröffentlicht: Hier ist sie zu finden (Seite 4).



 

Siemershöh organisiert sich

Auch in diesem Jahr fand wieder das Siemershöh- Nachbarschaftstreffen auf dem Dobenplatz statt. Ein Ort, an dem sich die Anwohner unter den vier großen schattenspendenden  Kastanienbäumen freuten, sich mal wieder zu sehen oder auch neu Hinzugezogene kennenzulernen und die selbstgebackenen Kuchen untereinander auszutauschen.
Dieses fröhliche Beisammensein nutzte Carin Cutner-Oscheja, eine Interessengemeinschaft Siemershöh ins Leben zu rufen. Anlaß ist zum Einen, die Missstände in der Siedlung anzupacken, wie

  • Parkraumbelastung durch ortsfremde Flughafennutzer und Mitarbeiter aus dem Industriegebiet Lademannbogen
  • Fluglärmbelastung
  • Pflege  der Parkanlage am Willersweg
  • Fehlende Abfallkörbe, z.B. an der Dobenplatz-Hundewiese.

Zum Anderen soll  dies auch ein Forum zum Organisieren vielfältigster  (kultureller) Interessen werden. Eine große Resonanz bekam die Initiatorin  schon durch mehrere Nachbarn, die sich spontan auf einer Liste eingetragen haben und damit die Bereitschaft signalisierten, auf jeden Fall mitmachen zu wollen. Weitere Interessierte können sich gerne telefonisch unter 5319990 oder per Mail  an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bei Ihr melden.

Start der Langenhorner Geschichts- und Zukunftswerkstatt

Eine Zeitungsnotiz, ein Aufruf in der „Langenhorner Rundschau“ und eine Einladung des Langenhorner Bürger- und Heimatvereins  reichten aus, um mehr als zwanzig interessierte Langenhornerinnen  und Langenhorner am Mittwoch, dem 27.6., in der „Rotbuche“ zu  versammeln. Ihr gemeinsames Ziel: In Langenhorn eine Geschichtswerkstatt  ins Leben zu rufen. 

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Die Moschee an der Stadtgrenze

Was gibt es neues bei unseren Nachbarn?

Direkt an Hamburg-Langenhorns Stadtgrenze entsteht auf Norderstedter Gebiet ein bemerkenswerter Bau, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Eine Moschee. Und die verspricht ein architektonisches Highlight zu werden.

Schon seit über 20 Jahren befindet sich im Gewerbegebiet auf dem Gelände In de Tarpen 122 in einem alten Gebäude die DITIB Türkisch Islamische Gemeinde zu Norderstedt e.V. mit einem Gebetsraum, dazu noch ein Reisebüro, ein Friseur und ein Lebensmittelladen. Letzterer wird auch von Langenhornern gern genutzt, denn er hat auch am Sonntag geöffnet. Nach jahrelangen Überlegungen hinsichtlich der unbefriedigenden Raumsituation entschloss sich die Gemeinde zu einem Neubau, die Bauvoranfrage hierzu datiert sogar schon aus 2011. Für den jetzt genehmigten Entwurf zeichnet das Hamburger Architekturbüro von Selçuk Ünyilmaz verantwortlich.

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Wächst die Stadt oder wird sie nur dicker?

Zu acht Veranstaltungen lädt das neue Heft 6/2018 der "Langenhorner Rundschau" ausführlich ein, es sind aber weit mehr als doppelt so viele, die insgesamt in Langenhorn im Juni stattfinden werden. Unser Stadtteil lebt - und wie!

Dennoch spürt und hört man allenthalben, dass sich auch Unzufriedenheit breit macht: Muss denn wirklich jeder vermeintlich freie Fleck bebaut werden? Mit den absehbaren Folgen für den ruhenden wie für den im Stau stehenden Autoverkehr? Müssen wirklich immer mehr Menschen auf der gleichen Fläche untergebracht werden? Mein Eindruck: Hamburg wächst nicht - Hamburg wird nur dicker. Und das ist, wie man weiss, nicht gerade gesund. 

Man kann eine „wachsende Stadt“ in einem begrenzten Stadtstaat nur dann hinkriegen, wenn man genau das macht: Alle müssen zusammenrücken, da geht immer noch was mehr hinein. Und dann geht das wie beim Luftballon: Er wird dicker... und dicker... und dicker... und dann?

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Grellkamp - Kampf um Langenhorns Zukunft


Luftbild aus der Zeit, als die Schule für Flüchtlinge genutzt wurde. Rechts auf dem Sportplatz sind noch die Wohncontainer zu erkennen, die inzwischen verschwunden sind.

Erst war es nur ein Gerücht, dann kamen Anfragen: Stimmt es, dass der Bezirk die Grellkampschule abreissen und Wohnungen dahin bauen läßt? Bis zum Redaktionsschluß gab es keine offizielle Bestätigung - doch es scheint festzustehen:  
Es gibt einen Grundsatzbeschluss, das gesamte Objekt neu zu nutzen mit der Hauptzielrichtung Wohnungsbau. Dieser Beschluss soll nun - moderiert von einem darauf spezialiserten Unternehmen - durch eine Art „Bürgerbeteiligung“ legitimiert werden. Ende Mai (wahrscheinlich am 26.) soll zu diesem Zweck eine öffentliche Veranstaltung stattfinden - wohl in der Aula der ehemaligen Grellkampschule.

Wir haben ein besseres Konzept!

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Alles Heimat - oder was?

Den meisten Deutschen geht es gut, obwohl eine rechtspopulistische Partei mit zweistelligem Ergebnis in den Bundestag eingezogen ist. Nur Unversöhnlichkeit und Misstrauen nehmen weiter zu. Was tun? Ein Vorschlag aus allen Parteien, die Stimmen verloren haben, lautet: Heimat! Von der CSU bis zu den Grünen wollen alle Parteien „die Identifikation mit dem Land, der Stadt, dem eigenen Dorf stärken“. Uns eins-zwei-drei - schon haben wir neben dem bayerischen auch ein bundesdeutsches Heimatministerium. 

Na toll - darauf haben wir gerade gewartet. Dass diejenigen, welche über all die Jahrzehnte nur mokant gelächelt haben, wenn wir als „Langenhorner Bürger- und Heimatverein“ unsere Stimme erhoben haben, um ganz praktisch und konkret unseren Stadtteil zur Heimat werden zu lassen oder als Heimat zu bewahren,  dass also ausgerechnet diese Gruppierungen uns jetzt erklären wollen, was „Heimat“ ist und ausmacht...

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Langenhorn 2050

Der Anfang ist gemacht - wie geht es jetzt weiter?

Am 23. März wurde unter dem Titel: "Grünes Langenhorn" die Auftaktveranstaltung zur Themenreihe: "Konzept Langenhorn 2050" durchgeführt. Ziel des Abends (und aller folgenden) war, die interessierten Bürgerinnen und Bürger einmal selbst zu Wort kommen zu lassen und frei von der Leber weg Wünsche und Ziele zum zukünftigen Antlitz unseres Stadtteils vorbringen zu können. In vielen Punkten herrschte Einigkeit, bei manchen Themen wurde etwas intensiver diskutiert. Alles Wesentliche wurde dokumentiert und wird am Ende Basis sein für eine Haltung des Bürger- und Heimatvereins zu Fragen der weiteren Stadt(teil)entwicklung. Vielen Dank an alle, die dabei waren und gute zwei Stunden mit Interesse, Freundlichkeit, Fairness und Sachkenntnis zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Sie wissen nicht, worum es genau geht bei "Langenhorn 2050"? Dann lesen Sie bitte hier alle Details dazu.

Weiterlesen: Langenhorn 2050

 

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